Schneller schlank – mit dem intermittierenden Fasten Diät

Schneller schlank – mit dem intermittierenden Fasten


Regelmäßige Mahlzeiten und kleine „Snacks“ sind out, denn das alles taugt nicht viel – das jedenfalls behauptet eine amerikanische Studie. Die besagt nämlich, dass eine täglich begrenzte Essenszeit zusammen mit einer längeren Fastenphase in der Nacht ideal ist für einen gesunden und schlanken Körper. Das intermittierende Fasten ist ein Konzept mit Unterbrechungen. Die Phasen des Nicht-Essens sind deutlich kürzer als bei anderen Diäten und dabei stehen den Diätwilligen gleich mehrere Modelle zur Auswahl.

Diäten mal ganz anders
Was lange galt, ist nicht mehr wahr. Regelmäßige Mahlzeiten, und die möglichst gleichmäßig verteilt über den Tag, galten lange Zeit als der optimale Weg zum Wunschgewicht. Viele kleine Snacks zwischendurch – wenn auch Rohkost – sollten das alles noch unterstützen. Doch amerikanische Forscher revidieren nun diese alten Weisheiten und selbst für Diabetiker, so eine andere Untersuchung, sollen die vielen kleinen Mahlzeiten gar nicht so vorteilhaft sein. In diese neuen Erkenntnisse passt das Konzept des intermittierenden Fasten. Dabei wird, wie etwa bei der 16/8-Methode, ganze 16 Stunden lang nichts gegessen, die übrigen 8 Stunden wird Nahrung aufgenommen. Wenn also die letzte Mahlzeit abends um acht Uhr gegessen wurde, steht die nächste erst wieder am Folgetag ab 13 Uhr an. Damit fällt für den Tag das Frühstück flach und das ist zugegebenermaßen nicht jedermanns Sache. Doch beim intermittierenden Fasten stehen noch einige andere Alternativen bereit. Wem das besser liegt, der versucht die 5:2-Methode: An fünf Tagen der Woche wird normal gegessen, an zwei Fastentagen gibt es 500 Kalorien pro Tag. Das ist wenig, dafür muss beim intermittierenden Fasten aber nicht auf die Lieblingsgerichte wie Pizza, Pasta und Kuchen verzichtet werden. Die hohe Wirksamkeit des intermittierenden Fasten wurde durch weitere Studien belegt – wenn auch auf indirektem Wege. Nicht das Fasten wurde untersucht, sondern der ABlauf Verdauung in unserem Körper – und zwar in Sachen Zeit.

Dem Übergewicht auf der Spur
Forscher zeigten, dass es nicht unbedingt der Fettanteil und die Kalorien sind, die für Übergewicht sorgen. Entscheidend ist viel mehr der Zeitraum der Nahrungsaufnahme. So wie unser Tag und Nachtrhythmus viele Körperprozesse steuert, so ungefähr funktioniert auch unser Stoffwechsel. Der Biologe Satchin Panda vom forschenden Salk Institute in San Diego bringt es auf den Punkt: Wir sind nicht geschaffen, rund um die Uhr zu essen. Doch genau das tun wir in der Wohlstandsgesellschaft und außerdem – war doch auch so empfohlen, oder? Während des Essens lagert der Körper das Fett ein – und das macht er sofort. Die Verbrennung allerdings, erfolgt erst einige Stunden später. Umso häufiger nun gegessen wird, desto mehr Fett sammelt sich im Körper an. Das ist Stress für die Leber, denn die produziert nun Glukose wie am Fließband: Der Blutzucker steigt und eine Diabetes kann sich einschleichen.

Mahlzeiten dem Körper anpassen
Bei einer zeitlich begrenzten Nahrungsaufnahme, wie etwa dem intermittierenden Fasten reduziert sich automatisch die Produktion von körpereigenem Fett, Glukose und Cholesterin. Gleichzeitig wird die Fettverbrennung angeregt. Das intermittierende Fasten gibt dem Körper die Möglichkeit, zu seiner normalen und natürlichen Funktionsweise zurückzukehren, um so alle Funktionen ordnungsgemäß durchführen zu können. Auf den Körper wirkt das Fasten ohnehin ähnlich wie Sport – es löst positiven Stress aus, der Antioxidantien produziert, die wiederum unsere Zellen schützen.


Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>