Thrombose - so stoppt Sie die stille Gefahr Gesundheit

Thrombose – so stoppt Sie die stille Gefahr


Stockt der Blutfluss in den Venen, kann es zu einer Thrombose mit lebensbedrohlichen Folgen kommen. Achten Sie auf die Warnsignale und beugen Sie vor:

a) Hintergrund
Die Gefahr geht von einem Gerinnsel in den Beinvenen aus. Es bildet sich, wenn man lange liegt, sitzt oder steht. Löst sich das Gerinnsel, wandert es bis in die Lunge und blockiert die Blutbahn. Das Herz pumpt vergeblich dagegen an und die Sauerstoffzufuhr ist unterbrochen. Oft passiert das nach OP´s, ein Grossteil der Todesfälle während oder kurz nach Klinikaufenthalten gehen auf eine Thrombose mit folgender Lungenembolie zurück.

b) Warnsignale
Schwere, schmerzende Beine und rötliche Schwellungen sprechen für eine Thrombose. Oft aber bleiben die Vorwarnstufen aus und Gerinnsel zeigen sich nur im Ultraschall. Plötzliche Brustschmerzen und Luftnot weisen auf eine bereits vorhandene Embolie hin.

c) Vorbeugung
Besonders riskant sind Eingriffe am Bauch und der Einsatz von Hüft- und Knieprothesen. Patienten erhalten Gerinnungshemmer und tragen Thrombose-Prophylaxe-Strümpfe, damit der Blutfluss nicht stockt. Nach dem Eingriff gilt es, bald aufzustehen und zu laufen, damit das Blut wieder zirkuliert. Wer das Bett hüten muss, sollte im Liegen Fussgymnastik machen. Auch diese kleinen Bewegungen aktivieren die Beinmuskeln, die das Blut aus den Venen in Richtung Herz befördern. Gerinnungshemmer sind oft noch Wochen nach dem Eingriff erforderlich, ebenso das Tragen von Kompressionsstrümpfen.

d) Beinarbeit
Alles, was die Beinmuskeln auf Trab bringt, schützt vor einer Thrombose. Ideal sind Sportarten, wie: Schwimmen, Walken und Radeln. Wer im Alltag viel stehen und sitzen muss, sollte für einen Ausgleich sorgen und beispielsweise mit den Füssen wippen, aufstehen, umherlaufen und möglichst oft die Beine hochlegen.


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