Mit perfekt gepflegten Füssen in den Sommer Beauty

Mit perfekt gepflegten Füssen in den Sommer


Bald beginnt die Barfuss-Zeit. Daher sollten wir schon einmal einen kritischen Blick auf die Partien wagen, die solange in dicken Schuhen und Strümpfen versteckt waren. Oft hat der Winter Spuren hinterlassen, die mehr als nur ein Schönheitsfehler sind.

a) Druckstellen 
Sitzt der Schuh nur ein wenig zu knapp, bilden sich Druckstellen und im Anschluss Hühneraugen – vornehmlich an den Zehen. Sie haben in der Mitte einen Hornhautzapfen, der sich immer tiefer in die Haut bohrt und auf die darunterliegenden Nerven drückt. Hühneraugen lassen sich mit salicylsäurehaltigen Pflastern behandeln. Sie lösen allmählich die Verhornung auf. Anders als Tinkturen oder Salben, dienen Pflaster auch als Schutz vor neuen Druckschäden. Zwischendurch immer wieder mal ein Fussbad machen und die Haut sanft mit Bimsstein bearbeiten. Bis ein Hühnerauge verschwunden ist, dauert es einige Wochen.

b) Schrunden
Die kleinen Risse in der verhornten, trockenen Haut treten vornehmlich an den Fersen auf und sollten schnell behandelt werden. Je tiefer sie werden, desto schneller dringen Keime ein und lösen eine extrem schmerzhafte Entzündung aus. Wichtig: Hornhaut nach einem Fussbad vorsichtig mit Feile oder Bimsstein entfernen, nicht mit einem scharfen Hobel. Täglich rückfettende Salben zum Beispiel mit einem hohen Anteil an Urea auftragen.

c) Warzen
Bilden sich die kleinen, durch Viren verursachten Wucherungen auf der Sohle, tut bald jeder Schritt weh. Warzen lassen sich zu Hause vereisen oder werden von einem Facharzt mit extrem kühlendem Stickstoff so attackiert, dass sie absterben. Hilft das nicht, müssen die Wucherungen chirurgisch entfernt werden. Um einer Infektion vorzubeugen, Füsse trocken halten, in Schwimmbad und Sauna Badeschuhe tragen.

d) Eingewachsener Nagel
Werden sie zu kurz geschnitten, wachsen die Nägel seitlich ein und verursachen fiese Entzündungen. Früh erkannt, reicht es oftmals, den Nagel mit einer Korrekturspange zu versehen und wachsen zu lassen. Wenn das nicht funktioniert, ist eine kleine Operation erforderlich. In jedem Fall gehört die Therapie in die Hand eines Fusspflegers.


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