Was ist dran am Kite-Surfen Sport

Was ist dran am Kite-Surfen


Wen es im Sommer an den Strand zieht, der wird wohl auch über die wachsende Gemeinde der Kiteboard-Enthusiasten stolpern. Höchste Zeit also, sich bei der Funsportart mal genauer umzuschauen. Die bunten, dahinflitzenden Kites bieten den am Strand Zurückgebliebenen tatsächlich oft ein atemberaubendes Programm.

Nichts schöner als Kiten
Das Gleiten mit dem Kite soll das schönste Gefühl der Welt sein, so jedenfalls beschreiben es die Kiter. Mit dem Kiteboard wird rasend schnell über das Wasser gesaust, es wird abgehoben und sekundenlang in der Luft geschwebt. Das Kitesurfen ist besonders bei Männern beliebt, aber lernen kann es jeder – ob jung, alt, dick oder dünn. Ganz im Gegensatz zu den üblichen Gerüchten braucht der Kitesurfer nämlich kein Muskelpaket zu sein. Kiten ist ein Sport, bei dem Köpfchen und Fingerspitzengefühl gefragt sind.

Ein ganz klein wenig Mut gehört dazu
Beim nächsten Urlaub also einfach mal allen Mut zusammennehmen und bei der Kite-Schule anmelden. Gemeinsam mit anderen wird das Kiten zu noch mehr Fun und für die Fitness ist es ohnehin ideal. Wer danach Feuer gefangen hat, legt sich eine eigene Kite-Ausrüstung zu, denn auch in unseren heimischen Breitengraden finden sich tolle Kite-Spots entlang der vielen Seen.

Die wichtigsten Begriffe beim Kiten:
Bar – die Lenkstange des Kites, auch Controlbar genannt.
Carven – das ist das Fahren von Schlangenlinien.
Flex – die Härte und Biegsamkeit des Boards.
Hangtime – die während eines Sprunges in der Luft verbrachte Zeit
Höhelaufen – normalerweise wird mit dem Wind gekitet, das heisst der Rücken ist im Wind. Von da aus geht es nach rechts oder links. Beim Höhelaufen kommt der Kiter durch die Richtungswechsel jedoch nicht zurück zum Ausgangspunkt, sondern landet weiter entfernt – mit dem Rücken im Wind.
Leash oder Safetyleash – eine Sicherheitsleine, mit der Kite und Kiter aneinander gebunden sind, damit der Kite bei Gefahr losgelassen werden kann, aber dennoch niemanden gefährdet.

Lift – Sprunghöhe
Quick-Release – wird es ausgelöst, stürzt der Kite ab und hängt danach nur noch am Safety Leash. Eine Maßnahme für Notfälle.
Pop – das ist der Punkt des Absprungs in die Höhe und zwar genau der Zeitpunkt, bei dem sich der mit dem Board aufgebaute Druck löst.
Rocker – die Unterseite des Kiteboards ist meistens nicht ganz glatt, sondern leicht aufgebogen und in der Mitte dicker. Diese Rundungen am Boden des Boards haben Einfluss auf die Laufeigenschaften. Ist der Rocker, die mittige Rundung flach, ist das Board schnell und liegt plan im Wasser. Ist der Rocker stärker, ist das Board besser kontrollierbar.
Scoo-Rockerline – der Verlauf der Aufbiegung an einem Board.
Upwind Performance – die technischen Möglichkeiten des Boards zum Höhelaufen


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